DER HANSA JET IST WIEDER ZUHAUS

Am 16. Januar 2010 wurde unser HANSA JET von Fuhlsbüttel an seinen Entstehungsort nach Finkenwerder auf das Gelände des Airbuswerkes überführt.

Als wir im September 2007 mit unserem Flugzeug die Hansestadt Hamburg erreichten, konnte noch niemand absehen, was uns entgegen stehen würde und was sich im Verlauf der nächsten Jahre entwickeln sollte.

Schließlich waren es nicht ganz zweieinhalb Jahre, die wir in Fuhlsbüttel verbrachten - eine Zeit, die alles andere als nutzlos verpuffte. Unsere Mannschaft brachte Ordnung in den unglaublichen Berg an Dokumenten, sammelte Ersatzteile und Zubehör - wichtige Verbindungen und Erfahrungen und arbeitete stets auf denTag hin, an dem die eigentliche Restauration starten sollte.

Und nun sind wir einen großen Schritt weiter. Wenngleich die Distanz zwischen Fuhlsbüttel und Finkenwerder räumlich nicht groß ist, so ist dieser Schritt über die Elbe ein ganz wesentlicher Wendepunkt in der Geschichte unseres Vereins.

Dieser Umzug war logistisch ähnlich gestrickt wie der erste Transport, wenngleich die Demontage des Flugzeugs entfiel. Dafür hatten wir nun mehr Material durch unsere hinzugewonnenen Ersatzteile und das viele Zubehör, was sich im Laufe der Zeit ansammelte.

Logistisch wurden wir wieder durch die Firma Dehrner Transporte aus Hessen unterstützt, die uns schon von Manching nach Hamburg verhalf. Hinzu kamen zwei 7,5-Tonner der Europcar Autovermietung, mit denen wir gleich zweifach pendelten.

Während 2007 der Umzug bei bestem Wetter stattfand, hatten wir dieses Mal mit Minusgraden und gesalzenen Straßen zu kämpfen. Daher waren wir froh, alle empfindichen Teile (eines unserer Triebwerke, Höhenleitwerk, Tiptanks und Triebwerksgondeln) geschützt in den 7,5-Tonnern transportieren zu können. Hinzu kamen Schränke, Messeeinrichtungen und Verkleidungen.

Rumpf und Flügel wurden sorgsam abgeklebt, wo auch nur ansatzweise eine "offene Wunde" zu sehen war. Wir wollten damit verhindern, daß der feine Salznebel in die offenen und ungeschützten Bereiche hätte dringen können. Die Fahrwerke wurden gleich vollständig eingehüllt.

Auf den folgenden Seiten zeigen wir nun Aufnahmen von der Aktion am 15. und 16.01.2010

Fotos:
Petra Bock
Jens Schlichting
Marcus Trogisch
Leif Gieseke
Eckhard Giese