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Die Airport Days 2007 - ein Nachruf auf die Hamburger Flugtage
Erstmals nach Ankunft in Hamburg war es uns möglich, der Öffentlichkeit unseren Hansajet vorführen zu können. Abgestellt war unser Flieger in der neuen Lärmschutzhalle. Die Tür weit geöffnet, war der Andrang an Schaulustigen groß. Während andere Flieger einen flüchtigen Blick in das Cockpit gewährten, gab es durch Vereinsmitglied Mike Buhl quasi eine umfassende Einweisung in die Instrumentierung. Die Sitzeinrichtung bot unseren Gästen Platz und so manches Mal hörten wir den Satz "...damals habe ich hier auch dran gearbeitet..." und "...als ich meine Ausbildung beim HFB machte... ". Für einige Besucher wird es eine Art Zeitreise gewesen sein, ausgelöst durch diesen völlig originalen und "echten" Zustand unseres Fliegers.
Unser Stand vor dem großen Andrang
Die Besucher konnten nur in kleinen Gruppen unseren Flieger besichtigen, das Interesse war jedenfalls größer als das Fassungsvermögen unseres Fliegers
Die Menschenmassen schoben sich durch die Lärmschutzhalle- im Hintergrund ist die Bühne des Radiosenders N-Joy zu sehen - der Auslöser kollektiver Ohrenschmerzen am Sonntag.
Etwas Klugschnacken gehört halt auch dazu - à la Besonderheiten des Hansajet, seine Bedeutung für den Luftfahrtstandort Hamburg und warum dieses Exemplar nun nach Hamburg geholt wurde...
Unsere Spendentonne haben wir schon länger, die originale HFB-Fahne wurde uns nun überlassen - hier dient sie noch als Verkleidung. Jetzt fehlt uns nur noch das Vereinsheim, daß sie zieren kann.
Man macht es sich bequem
Hinter unserem Flieger lagen Flächen, Leitwerk, Tanks, Triebwerksgondeln und alle weitern Teile auf Anhängern bereit.
Direkt nach der Veranstaltung konnten wir somit alle Bauteile in unser neues Lager transportieren
Hansajet bei Nacht Leider wurde uns die Bedeutung des Begriffs "Lärmschutzhalle" spätestens am Sonntag deutlich - der Lärm durch den Auftritt einer Band auf der uns gegenüberstehenden Bühne war so unterträglich, daß Gespräche nur bedingt möglich waren. Durch diese Beeinträchtigung, die nachhaltig für Ohrenschmerzen sorgte, sind viele Interessenten mit zugehaltenen Ohren an uns vorbeigehuscht, gerade noch ein Flugblatt greifend wurde schnell wieder das Weite gesucht. Schon jetzt steht fest, daß es bei zukünftigen Ausstellungen eine Konstellation Bühne-Hansajet nicht wieder geben wird - es sei denn, wir treten auf! Ebenfalls war die Anzahl der "Buden" beachtlich! Ein Besucher sprach von einem "Volksfest mit aeronautischer Dekoration", jemand anders drückte aus, es sei Dom mit ein paar neuen Fahr- (Flug)geschäften. Wünschenswert ist hier für die Zukunft ein klares Signal in Richtung Flugschau! Kettenkarussel kann man auch auf dem Heiligengeistfeld fahren. Ein Triebwerk in allen Einzelteilen, der "Duft" von frischem Kerosin, das Wummern von Sternmotoren und das Fachgesimpel mit Piloten, die es mit ihren alten Mühlen einmal so richtig krachen lassen sind Größen, die wir hier in Hamburg nur maximal alle 2 Jahre erleben können und aus der Sicht vieler Besucher schlichtweg zu kurz gekommen sind. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen diesbezüglichen noch einmal ein paar Gedanken machen... Nun zeigen wir verschiedene Aufnahmen eines niederländischen Fotografen, der uns diese Fotos des A380 zur Verfügung stelle. Sie sind ein Beweis dafür, daß mit den richtigen Farben und der richtigen Beleuchtungstechnik beeindruckende Effekte erzielt werden können. Aber auch ohne diese Lichtspiele war der A380 einmal wieder ein Blickfang. Schade, daß der Abflug aus technischen Gründen erst gegen 21:30h erfolgte. Kann ja mal passieren! Und hier noch zwei eigene Aufnahmen vom Sonntag Abend - kurz vor dem Start nach der Reparatur
"Fliegt ein A-380 über einen französischen Garten, wird `Vive La France` gerufen, fliegt ein A-380 über einen deutschen Garten, wird das Gericht gerufen." An dieser Stelle zeigen wir Ihnen ein paar weitere Aufnahmen vom eigentlichen Geschehen - denn die Anzahl der hier gezeigten DC3 (einschließlich DC2 und Lisunov 2), DC 6 sowie Super Constellation sprengt jeden in Europa dagewesenen Rahmen (wenn man einmal von der Berliner Luftbrücke absieht...)
Weitere Fotos wurden auf Papier geschossen und stehen daher erst im Laufe der nächsten Tage zur Verfügung! Die klassische Filmentwicklung benötigt eben doch Ihre Zeit. Mit einer vollmechanischen Canon AE-1 neben lauter Digital-Spiegeleflex-Hightech-Automaten stehend merkt man eben doch, wie die Zeit auch in dieser Hinsicht voranschritt. Nun noch ein Wort zum Wetter: Es ließ uns ja bekanntlich am Freitag und Samstag im Stich! Freitag stand das Wasser förmlich, während Samstag der Wind nicht nur in der Lärmschutzhalle für reichlich Turbulenzen sorgte. Falschirmsprung war unmöglich, die Bleriot blieb am Boden, die Formation flog erst am Sonntag und auch die Noratlas hatte erheblich zu kämpfen. Zu guter letzt noch zwei Aufnahmen der Feier vom Freitag Abend: Roger Cicero (auch laut) und das beleuchtete 747-Dock, daß eine sehr interessante Kulisse abgab.
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