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Verein will Hansa Jet für Hamburg retten
Hamburg - Die Hansestadt bekommt nach zahlreichen
Museumsschiffen jetzt auch ein flugtaugliches Museumsflugzeug. Das
letzte Exemplar des ersten in Serie gebauten deutschen
Geschäftsreiseflugzeugs HFB 320, das noch in Westeuropa fliegt, soll
nach den Vorstellungen des Vereins "Ein Hansa Jet für Hamburg" an
die Zeiten erinnern, als der Jet beim Airbus-Vorläufer Hamburger
Flugzeugbau gefertigt wurde. Das Finanzamt habe dem Verein jetzt die
Gemeinnützigkeit zuerkannt, erklärte der Vorsitzende Wolfgang
Borgmann. Damit kann der Club jetzt an die Arbeit gehen und den
Kaufpreis von mehr als 100 000 Euro sammeln.
Doch nicht nur Geld sucht der Verein, sondern vor allem ehemalige
Flugzeugbauer, die an der Fertigung der Maschine mitgewirkt haben.
Mehrere Flugzeugbauer, Elektroniker und Hydraulikexperten, die
bereits pensioniert sind oder heute noch bei Airbus und Lufthansa
arbeiten, haben bereits ihr Interesse angemeldet, um den Jet für die
Nachwelt zu erhalten.
Die zweistrahlige Maschine aus dem Jahr 1969, die heute von dem
türkischen Eigner Nidem Sulyak als Chartermaschine eingesetzt wird,
ist wegen ihrer lauten Triebwerke unwirtschaftlich geworden. Seit 16
Jahren ist die Maschine unfallfrei im Einsatz. Zuvor gehörte sie der
Flugbereitschaft der Luftwaffe. Sulyak hatte insgesamt sechs HFB 320
in seinem Besitz. Ein Jet fliegt noch in den USA.
zy
Artikel erschienen am 25. Juli 2004 |
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2004
  
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